Auszüge aussagekräftiger Interviews - Bitte zwischen den Zeilen lesen!



"Alle diese wichtigen Leute,
die genau zu wissen glauben, was ich für einer bin,
und das dann auch noch verbreiten.
Die mich im Actionfach sehen und deshalb glauben, ich hätte nichts in der Birne
und sei wegen meiner Oberarme zum Film gekommen.
Diese Leute wissen gar nichts!"

(Quelle:ZDF)

"Ich war neun Jahre lang Türsteher, denn das war alles, was ich konnte.
Dabei habe ich gelernt, nicht zu viel zu quatschen - und so denke ich auch heute noch:
Halt deinen Mund, sei vorsichtig und arbeite bis zum Umfallen!"

(Quelle: Kino.de)

"Immer wieder fragt man mich, ob ich mich verändert hätte. Aber das habe ich nicht, denn als Star fühlte ich mich schon immer. Nur der Rest der Welt hatte das noch nicht erkannt."
(Quelle:Kino.de)

 

 

 

 

Das ist eine Frage, die muss gestellt werden: Warum unbedingt ein zweites Mal "Riddick" und nicht ein prestigeträchtigeres Projekt wie "XXX"?

Und gleich eine berechtigte Frage.
Also: Ich habe diesen Film gemacht, weil ich mich in die Figur "Riddick" verliebt habe und diese Figur unbedingt weiterentwickeln wollte.
Schon als ich "Pitch Black" machte, habe ich mir dabei die Frage gestellt, was man mit diesem Charakter außerhalb des einen Planeten anfangen könnte, wie das Universum um ihn herum wohl aussehen würde.
Fünf Jahre lang hat mich das angetrieben, denn "The Chronicles of Riddick" ist ein Film, für dessen Verwirklichung ich gekämpft habe. Und dabei wollten David und ich etwas komplett Neues und Originelles erschaffen, nur Riddick selbst ist als verbindendes Element geblieben.
Ich hatte das Gefühl, dass es zwischen dem Publikum und dieser Figur sofort "geklickt" hat, er ist ja auch eine Art Quintessenz des Antihelden, alles andere als perfekt.
Und das hat mich eben angesprochen, ich fühle mich sehr zu Antihelden hingezogen.

Identifizierst Du Dich denn selbst ein wenig mit dieser Figur?

Ja, schon. Ich bin zwar im wahren Leben nicht ganz so cool,
aber es gibt andere Charakterzüge, die ich an "Riddick" bewundere.
Er hält sich nicht an Regeln,
er nimmt sich die Freiheit einfach zu sagen "was interessiert mich der Rest der Welt da draußen".
Außerdem ist er einsam und geheimnisvoll, er weiß nicht woher er kommt und er ist sehr frustriert.
Er stellt die herrschende Moral in Frage und das ist genau das, was ich selbst tue.
Und die Filme, die ich auswähle, tun das auch. Das geht zurück bis zum "Gigant aus dem All",
den ich damals gesprochen habe, über den "Soldat James Ryan" bis zu "The Fast and the Furious".
Die Suche nach der wahren "Moral" ist das große Thema.

(Quelle:filmszene special)

 

Auch mit den Frauen läuft es offenbar immer besser.
Bei Jay Leno meinten Sie, dass die Girls Sie regelrecht verfolgen würden.


Diesel: Oh yeah, das ist richtig! lacht: Aber so toll finde ich das überhaupt nicht,
denn ich vermisse es, den Frauen ungestört nachjagen zu können. Früher,
während meiner Zeit als Türsteher, war ich ein richtiger Schürzenjäger und hatte meinen Spaß dabei.
Ich liebte alle Frauen – so wie es sich halt für einen gehört, der in New York aufgewachsen ist.
Und obwohl ich eigentlich der Jäger bleiben möchte, bin ich nun zum Gejagten geworden.
Das widerspricht extrem meiner Natur.

(Quelle: cinema msn)

 

Wer wäre denn Ihre Lieblingspartnerin in einem Liebesfilm?

"Eine gute Frage. Was glauben Sie?"
Keine Ahnung. Nicole Kidman, Penélope Cruz, Charlize Theron?
Charlize ist sehr gut. Ich habe viele Lieblingspartnerinnen.
Am längsten musste ich warten, um mit Judi Dench zu arbeiten. Gott sei Dank hat das in "Riddick - Chroniken eines Kriegers" geklappt.

(Quelle:Kino.de)

 


Ricore: Mr. Diesel, warum zum Teufel drehen Sie eine Komödie (Babynator), in der Sie als Elitesoldat eine Horde wild gewordener Teens bändigen müssen?

Weil ich endlich mal einen Film machen wollte, den auch meine Nichten und Neffen sehen dürfen. Denn soviel ist klar: Etwas für die ganze Familie habe ich noch nie gedreht.

Ricore: Hatten Sie Probleme beim Windeln wechseln?

Darin hatte ich schon Übung. Immerhin bin ich der Älteste meiner Geschwister und musste schon als Kind babysitten. Schwieriger war die überzogene Komik richtig zu spielen. Aber es war die Mühe wert. Die Story beginnt mit starkem Fokus auf Action und verändert sich nach etwa zwanzig Minuten komplett in Richtung Komödie. Ich fand diese Wendung ziemlich geschickt.

Ricore: Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Kindheit?

Die Zeit hatte etwas Magisches. Im New York der 70er-Jahre aufzuwachsen war eine einmalige Erfahrung. Man startete damals früh, schon mit sieben Jahren trieb ich mich alleine auf der Straße herum. Das starke Kunstinteresse war überall spürbar und musste zwangsläufig mein Interesse an Film und Schauspielerei wecken.

Ricore: Wären Sie gerne Vater?

Und wie! Hoffentlich dauert es nicht mehr allzu lange. Leider ist es schwer, in meiner Position eine richtige Partnerin zu finden. Ich habe keine Lust, auf den Trend aufzuspringen und beim Promi-Dating mitzumachen. Stars kommen oft nur mit anderen Stars zusammen, um damit die Werbetrommel zu rühren. Ich finde das ziemlich krank. Mein Liebesleben ist mir heilig. Die Öffentlichkeit geht das nichts an.

Ricore: Haben Sie sich Ihr Kind im Manne bewahrt?

Klar, mein Job ist das beste Beispiel dafür. Alle Rollen, die ich gespielt habe, rühren von meinem kindlichen Wunsch her, andere zu unterhalten. Schon als ganz kleiner Junge wollte ich Schauspieler werden, meine Filme sind also nichts anderes als die Erfüllung eines großen Traums.

Ricore: Sie sind Schauspieler, kreieren Computerwelten, schreiben Drehbücher und verfilmen demnächst in Eigenregie Ihr Traumprojekt "Hannibal". Was macht Ihnen denn am meisten Spaß?

Das Drehbuchschreiben. Da liegen meistens die größten Schwächen, da gibt es den größten Aufholbedarf. Wissen Sie, was das Schönste daran ist? Dass man nie Perfektion erreichen kann. Dafür sind Drehbücher einfach nicht geeignet. Es gibt immer etwas zu verbessern.
(Quelle:Filmreporter.de April 2005
)

 


Mich persönlich würde interessieren, ob er das sagt,
was andere hören wollen oder ob er es in seinen Interviews wirklich ehrlich meint.

 

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